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Ein Denkmal für die Opfer und Helfer der Covid-19-Pandemie in Frankfurt am Main

„In unserem Herzen wird Eure Flamme niemals erlöschen“:

Ein Denkmal für die Opfer und Helfer der Covid-19-Pandemie

in Frankfurt am Main

Die Frankfurter (dFfm) fordern den Magistrat der Stadt Frankfurt auf, für die Opfer und Helfer der Covid-19-Pandemie ein Denkmal oder eine Gedenktafel an einem geeigneten Ort in Frankfurt am Main zu errichten. „Denn dies ist bereits in anderen europäischen Städten erfolgt, beziehungsweise werden demnächst errichtet“, so Stadtverordneter Bernhard E. Ochs. So verweisen Die Frankfurter auf den aktuellen Stand der Gedenkkultur zu Corona bzw. Covid-19 hin. Das erste Corona-Denkmal Europas wurde am 5. Mai 2020 in der Dorstener Innenstadt enthüllt. Wegen des Corona-Kontaktverbots fand die Einweihung in der nordrhein-westfälischen Mittelstadt unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

In der Hauptkirche von Schwäbisch Gmünd entstand 2020 ein entsprechendes Werk der beiden Künstler Marios Pergialis und Anthony di Paola. Für jeden Corona-Toten in Deutschland ragt am Altar des Münsters von Schwäbisch Gmünd ein Nagel auf. Zum Volkstrauertag 2020 waren es 12.485 Nägel.

Im österreichischen Graz und an zwei weiteren Orten in der Steiermark werden nach einem Wettbewerb drei Corona-Denkmäler umgesetzt. Die Enthüllung der Denkmäler soll im Frühjahr 2021 erfolgen.


In der spanischen Hauptstadt Madrid steht bereits ein Denkmal vor dem Palacio de Cibeles auf der Verkehrsinsel der Calle Alcalá. Es erinnert an alle Opfer der durch das Covid-19-Virus ausgelösten Pandemie. Die Skulptur wurde anlässlich des Feiertags San Isidro am 15. Mai 2020 eingeweiht und dient zum immerwährenden Gedenken an alle, die an der Krankheit starben. Auf einer Tafel vor dem Denkmal ist auf Spanisch der Sinnspruch „In unserem Herzen wird Eure Flamme niemals erlöschen“ zu lesen.

In der norditalienischen Kleinstadt Codogno wird gerade das erste Covid-19-Denkmal Italiens fertiggestellt. Der Gedenkpark soll am 21. Februar 2021 eingeweiht werden. Es ist das Datum, an dem Italien vor einem Jahr den ersten Covid-19-Fall meldete.

„Auch in anderen Ländern werden ähnliche Projekte verfolgt. Die britische Hauptstadt London hat einen Gedenkgarten angekündigt und in Uruguay wird ein großes Denkmal in der Bucht von Montevideo errichtet“, so Bernhard E. Ochs


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